Wir sagen JA zum Depot! Aber NEIN zum Standort Flachter Straße!

Das Aktionsbündnis hat der SSB eine weitere Alternative zum Standort Flachter Straße vorgeschlagen.

Das Lagerplatz-Areal entlang der Hemminger Straße am Ortsausgang von Weilimdorf linksseitig in Fahrtrichtung Münchingen erfüllt diese vor genannten Bedingungen. Der Zustand des Areals am Ortseingang von Weilimdorf ist schon seit langem ein Ärgernis. Ein SSB-Depot könnte das Erscheinungsbild am Ortseingang zu Weilimdorf und den Standort deutlich aufwerten.


Wir sind gespannt, ob dieser an der Informationsveranstaltung am 12.März öffentlich diskutiert wird.
Hier können Sie diese Variante und die dazugehörige Begründung herunterladen: JA_SSB_Depot_Nein_FlachterStrasse.pdf (137 Downloads)

16 Replies to “Wir sagen JA zum Depot! Aber NEIN zum Standort Flachter Straße!”

  1. Weshalb nicht gleich ein U-Bahn-Linie Richtung Metro und eine weitere Linie Richtung Münchingen? Man sollte jetzt schon die Kirche im Dorf lassen.
    Jeder km U-Bahn-Strecke kostet zwischen 50.000.000 und 80.000.000 Euro!
    Der Bereich entlang der Flachter Str. wäre sehr gut für ein Depot und eine U-Bahn-Haltestelle geeignet. Dazu noch ein Bushalt und das komplette Industriegebiet wäre erschlossen. Ein paar Meter zu Fuß sollten die Leute
    schon noch zurück legen können!

      1. Die Zahl stammt aus einer Erhebung der Kosten für eine Verlängerung der U13 von Giebel über Hausen zum S-Bahnhof Weilimdorf aus den Jahren 2014 und 2015.
        Es wurde eine Summe in Höhe von 50.000.000 Euro veranschlagt.
        Die Quelle hierfür finde ich gerade nicht (mehr) oder sie ist zwischenzeitlich nicht mehr verfügbar, da doch einige Jahre ins Land gezogen sind ?!

        Die hier angedachte Streckenführung wäre noch deutlich teurer, da Gebiete (z.B. Lachenwiesen) be- und überbaut werden müssten, welche die Hälfte des Jahres überschwemmt sind. Zudem müsste der Lindenbach überwunden werden!
        Gar nicht zu reden von der S-Bahn-Unterführung in der Weissacher Str. und dem folgenden Kreisverkehr. Auch sind die Weissacher- und die Motorstr. deutlich zu schmal für eine U-Bahn-Strecke (selbst für eine eingleisige) und es gibt keinerlei Platz mehr auf beiden Seiten dieser Straßen.

  2. @GS
    Ein veranschlagte Summe ist noch lange nicht die tatsächliche erforderliche. Hängt diese doch von vielen örtlichen Randbedingungen ab, es kann demnach auch wesentlich günstiger werden. Warum schielt man seitens der SSB nur auf die Förderungen?
    Warum nicht auf die beste Lösung, die die Anwohner(es ist ein Wohn-/Mischgebiet, kein Gewerbegebiet!), die Landschaft und auch das Gewerbe (inkl. Landwirte) berücksichtigt und zukunftsorientiert die Nachbarorte von Weilimdorf mit einbezieht? Dem Gewerbe nützt es nichts wenn ein Depot in der Flachterstrasse gebaut wird und alibimäßig eine Haltstelle vorgesehen wird(diese aber nur weil der Lärmpegel dann höher sein darf). Der Großteil des Gewerbegebietes bleibt nach wie vor eben nicht “erschlossen”.

    Das Depot entsteht auf einem Landschaftschutzgebiet und eine jahrzehntelang gepriesene Kaltluftschneise. Die Anliegen der Anwohner, deren Wohn- und Lebensqualität bei einem Depot in der Flachterstrasse deutlich vermindert wird, bleiben komplett außen vor. Die SSB spricht immer von einem Gewerbegebiet, was (siehe oben) falsch ist.

  3. @Uschu

    Von den übrig gebliebenen Vorschlägen ist der Standort Flachter Str. der vernünftigste. Man kann die Kaltluftschneise fast vollständig erhalten, indem man tiefer baut. Den U-Bahn-Zügen ist es egal ob sie ebenerdig oder unterirdisch abgestellt werden. Die Hallen könnte man auf 3 Meter Höhe begrenzen. Dies wäre auch gut bezüglich Lärmschutz. Die Erschließung via Bus ab der neuen U-Bahn-Station “Flachter Str.” ist bereits aktuell gegeben, es müsste lediglich ein Bushalt geschaffen werden.

    Der Depot-Standort “Motorstr.”, welchen die SSB skizziert hat, ist aus meiner Sicht ungeeignet. Das Depot soll dabei westlich vom Siemens-Gelände auf den Fluren Lachen, Vogeläcker und Untermark entstehen. Die S-Bahn-Linie zur Anbindung des Depots ist bei diesem Vorschlag via Hemminger- und Motorstr. geplant, so ich denn den Plan richtig interpretiere. Beide Straßen können aufgrund der Bebauung jedoch nicht verbreitert werden. Wo nur soll auf diesen beiden Straßen eine S-Bahn-Trasse einen Platz finden ? Vor allem in der Motorstr. haben bereits heute zwei sich entgegen kommende LKWs Probleme aneinander vorbei zu fahren ! Dies gilt auch für grosse Teile der Hemminger Str., vor allem im Bereich der S-Bahn-Brücke.

    Und zum Vorschlag “Gelände Werkstoffhof” habe ich bereits geschrieben. Das wäre die schlechteste Lösung von allen bisher.

    Ich frage mich weshalb ein Standort zwischen der B295 und der Gerlingen Str. noch nicht ins Gespräch gekommen ist? Oder aber das Gelände auf der Flur Schelmenäcker, also zwischen B295 und dem Fasanengarten?

  4. @GS
    “Von den übrig gebliebenen Vorschlägen ist der Standort Flachter Str. der vernünftigste.”
    Hängt davon ab, ob man betroffener Anwohner ist oder nicht!
    Vernünftig ist es also, ein Depot in einem Landschaftschutzgebiet zu bauen und eine jahrzehntelang gepriesene Kaltluftschneise zu verändern/schließen?

    “Man kann die Kaltluftschneise fast vollständig erhalten, indem man tiefer baut.”
    Auch nur, wenn alle Gebäude des Depots, also Werkstatt, Halle, Sozialgebäude unter 0 m gebaut werden , da aber gemäß den Planungen der Gebäude 3-4 m überirdisch sind, stimmt Ihre Aussage nicht.

    Die Luft- und Körperschallproblematik ist dadurch ebenfalls nicht behoben.
    Das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) nennt Immissionen, vor denen der
    Mensch zu schützen ist. Dazu gehören u. a. auch Geräusche und Erschütterungen.
    Erschütterungen im Nahbereich von Eisenbahnstrecken führen in betroffenen Ge-
    bäuden zu erheblichen Belästigungen. Grund dafür sind in besiedelten Gebieten die häufig zu geringen Abstände zwischen Bebauung und Bahnstrecke.
    Da die Gebäudekörper 3-4 m überirdisch sind gibt es immer noch genügend Abstrahlfläche für Luftschall. Durch die vorherrschende Windrichtung (Richtung Wohngebiete Glemsgaustrasse/Ditzingerstrasse) wird der Lärm in die Wohngebiete getragen.
    Und dies ist nur der Lärm in der Depothalle und Werkstatt. Dazu kommt der Lieferverkehr und der Lärm durch das Ein-/Aufahren der Bahnen. Rauhigkeiten auf der Radlauffläche und auf der Schienenfahrfläche regen beim Rollvorgang im Rad/Schiene-Kontaktpunkt sowohl das Rad als auch die Schiene zu Schwingungen an. Es entsteht Körperschall, der wiederum Luftschall abgestrahlt wird. Zusätzlich werden Schwingungen erzeugt, die über das Oberbausystem in den Untergrund eingeleitet werden und sich in Wellenform im umgebenden Boden ausbreiten. Dabei übertragen sich diese Schwingungen auch über die Fundamente auf benachbarte Gebäude, wo sie bei entsprechender Größenordnung z.B. auf dem Fußboden eines Raumes als Erschütterung wahrgenommen werden können.Die in Schwingungen versetzten Gebäudeteile strahlen Schall ab, der als sekundärer
    Luftschall bezeichnet wird. Außerdem können noch Sekundäreffekte auftreten, wie z.B. Gläserklirren. Bei der Weiterleitung vom Fundament über die Wände auf die Stockwerksdecken kommt es wegen ihrer Schwingempfindlichkeit zu einer wesentlichen >>Verstärkung der Schwingungen<<, insbesondere im Bereich der Decken-Eigenfrequenzen.
    Maßgebende Randbedingungen für die Erschütterungsausbreitung werden vor allem durch die Beschaffenheit des Bodens gegeben, Grundwasserspiegel, Bodenart usw .

    Wie Sie sehen ist es nicht so banal und einfach. Daran ändert sich nichts, wenn man zum x-tenmal in die Berichterstattung einstreut, daß es sich angeblich um ein Gewerbegebiet handelt.

    "Der Depot-Standort “Motorstr.”, welchen die SSB skizziert hat, ist aus meiner Sicht ungeeignet."
    Warum?
    Dort grenzt ein Gewerbegebiet an, es gibt Erweiterungsmöglichkeiten für das Depot und eine Streckenführung weiter nach Ditzingen wäre auch möglich.
    Allerdings wird auch hier ein Landschaftsschutzgebiet und landwirtschaftliche Nutzfläche zerstört!

    "Wo nur soll auf diesen beiden Straßen eine S-Bahn-Trasse einen Platz finden ? Vor allem in der Motorstr. haben bereits heute zwei sich entgegen kommende LKWs Probleme aneinander vorbei zu fahren"
    In der Motorstrasse müssten ein paar Bäume gefällt, sowie etwas von dem SIEMENS- Parkplatz beschnitten werden. Dann passt da locker eine Stadtbahn rein ohne den Lkw-Verkehr zu behindern.

    "Und zum Vorschlag “Gelände Werkstoffhof” habe ich bereits geschrieben. Das wäre die schlechteste Lösung von allen bisher."
    Auch hier gilt, hängt vom Betrachter ab. Vieles spricht für das Gelände Werkstoffhof, man muß es nur wollen!

    "Ich frage mich weshalb ein Standort zwischen der B295 und der Gerlingen Str. noch nicht ins Gespräch gekommen ist?"
    Sie können doch diesen Vorschlag einbringen!

    1. @Uschu

      Bezüglich Standortvorschlag der SSB in der Motorstr.

      Der westliche Bereich, also der nach der Einmündung der Ingersheimer Str. in die Motorstr. wäre wohl nicht das Problem. Ich sehe aber keine Lösung für grosse Teile der Hemminger Str. (vor allem im Bereich der S-Bahn-Brücke) und für die Kreuzung, an welcher diese U-Bahn-Trasse im 90° Bogen in die Motorstr. geführt werden soll. Und zwischen Vector und Scharr ist keinerlei Platz für eine Verbreiterung. Die Gehwege sind bereits aktuell sehr schmal, die Straße selbst auch.
      Wie soll dort eine U-Bahn-Trasse Platz finden ?

      1. @GS

        Ihre Bedenken bezüglich der Variante Motorstr. teile ich nur zu einem geringen Teil, nämlich der geringen Breite der Motorstr. zwischen Hemminger Str. und Ingersheimer Str. Allerdings ist m.E. auch dort eine Führung der Stadtbahn möglich.

        Die Breite der Motorstr. zwischen den Grundstücksgrenzen der Anlieger beträgt in diesem Bereich nur etwas mehr als 16 m. Eine Stadtbahnführung wäre aber z.B. bei der folgenden Aufteilung der Straßenfläche trotzdem möglich (Angaben von Nord nach Süd):
        2,5 m Gehweg, 3,5 m Gemeinschaftsfahrbahn für Kfz und Stadtbahn Fahrtrichtung Ingersheimer Str./Endhaltestelle, 4 m unabhängiger Gleiskörper Stadtbahn Fahrtrichtung Hemminger Str., 3,5 m Kfz-Fahrbahn Fahrtrichtung Hemminger Str., 2,5 m Gehweg, ergibt in Summe 16 m.
        Ab der Ingersheimer Str. können dann die Kfz-Fahrspur Fahrtrichtung Motorstr. und die Stadtbahn unter Inanspruchnahme eines Streifens der dort vorhandenen Parkplätze nach Süden verschwenkt werden und so von der Ingersheimer Str. bis zum Betriebshof ein unabhängiger (Rasen?-)Gleiskörper angelegt werden

        Die Flurstücksbreite der Hemminger Str. beträgt zwischen den Grundstücksgrenzen der Anlieger mindestens 37 m, ist also bei einer Verschiebung der Kfz-Fahrbahn nach Westen ausreichend breit für 2 Geh-/Radwege, eine 3-spurige Kfz-Fahrbahn und eine 2-gleisige Stadtbahntrasse. Bei einer Führung der Stadtbahn am östlichen Rand der Hemminger Str. unmittelbar neben der Grundstücksgrenze, ist wohl auch die Kurve von der Hemminger Str. in die Motorstr. ohne Eingriffe in die vorhandene Bebauung möglich.

        Die Variante Motorstraße ist zwar vermutlich die teuerste der bisher vorgeschlagenen Varianten (längste Strecke, Komplettumbau Hemminger Str., Neubau der Eisenbahnbrücke), hat aber aus meiner Sicht, abgesehen vom Freihalten der Frischluftschneise entlang der Flachter Str., durch ihre zentrale Führung auch den größten Nutzen für die Erschließung des Gewerbegebiets. Eine Haltestelle zwischen B295 und Flachter Straße dient der Erschließung des südlichen Teils des Gewerbegebiets, eine weitere zentrale Haltestelle zwischen Bahnbrücke und Holderäckerstr. liegt unter Anderem in unmittelbarer Nähe zum Bildungszentrum der Handwerkskammer und ermöglicht über die Bahnbrücke kurze Umsteigewege von und zur S-Bahn, eine dritte Haltestelle in der Motorstr. zwischen Ingersheimer Str. und Weissacher Str. erschließt dann den nordwestlichen Teil des Gewerbegebiets. Die Lage des Betriebshofs unmittelbar westlich der Bebauung des Gewerbegebiets zwischen Motorstr. und Bahnlinie, weit weg von Wohngebieten, beeinträchtigt die Frischluftzufuhr nicht und bietet auch ausreichend Platz für Erweiterungen, sollte die weitere Entwicklung des Stadtbahnverkehrs in Zukunft dies erfordern.

        Bei einer so weitreichenden Baumaßnahme wie einem Stadtbahnbetriebshof sollte man m.M.n. nicht wegen aktuell geringerer Investitionskosten anderer Varianten auf die für die Zukunft bestmögliche Lösung verzichten.

        1. @cs

          Vielen Dank für ihre umfangreiche Darstellung.

          Zu den U-Bahn-Halten:
          alle von ihnen genannten potentiellen U-Bahn-Halte würden keine 5 Minuten Fußweg von der bereits vorhandenen S-Bahn-Station entfernt liegen. Ich sehe da beim besten Willen keinen Veranlassung hierfür immense Summen auszugeben.

          Zur Motorstr.:
          diese ist bereits aktuell zu vielen Zeiten eines Tages überfüllt. “Störungen” durch eine U-Bahn-Trasse und durch verlängerte Ampelphasen, bedingt durch das Einschwenken der U-Bahn von der Hemminger Str. in die Motorstr., würden dies noch deutlich verschlechtern. Zur Zeit ist die Ampelphase für Fahrzeuge von der Hemminger- in die Motorstr. (Linksabbieger) äußerst kurz. Diese müsste für eine U-Bahn heftig verlängert werden und hätte somit deutliche Auswirkungen auf den ohnehin schon sehr starken Verkehr auf der Hemminger Str.

          “Meine” Lösung:
          vom U-Bahn-Halt Rastatter Str. direkt eine Trasse zur und über die B295 führen. Diese Trasse westlich entlang der B295 weiter führen. Im Bereich zwischen Fasanengarten und der B295 das Depot bauen (Schelmenäcker). Hierfür müsste nur ein kleiner Teil der Kleingartenanlage geopfert werden. Der anfallende Lärm im Betrieb des Depots würde durch den Fasanengarten in Richtung Westen komplett abgeschirmt werden, die B295 würde den Großteil des Lärmes Richtig Osten schlucken. Die Frischluftschneise würde nicht tangiert, da die Bebauung deutlich unterhalb des Bewuchses des Fasanengartens liegen würde, also quasi in dessen Windschatten.
          Vom neuen Depot auf dem Schelmenäcker könnte man die neue U-Bahn-Linie weiter entlang der B295 bis zur heutigen Fußgängerüberführung führen und entweder diese für eine Trasse ertüchtigen oder eine neue U-Bahn Überführung bauen. Danach die Trasse noch ein paar Meter weiterführen und am Parkplatz der S-Bahn-Station einen U-Bahn-Halt einrichten, um S- und U-Bahn zusammenzuführen.

        2. @cs

          noch ein Zusatz:
          wenn ich “ihre” Trassenführung für die Motorstr. richtig interpretiere, dann würde die U-Bahn, nachdem sie von der östlichen Seite der Hemminger-/ in die Motorstr. mittels einer 90° Kurve einschwenkt, direkt vor dem Handelshaus Scharr vorbei führen. Die haben meines Wissens relativ viel Kundenverkehr. Wäre das nicht viel zu gefährlich für die Kunden, für die Passanten und auch für die Mitarbeiter und weiteren Bewohner/Mieter (?) dieses Hauses ? Und ein weiterer Nachteil wäre, dass man die Parkplätze in der Motorstr., zwischen der Hemminger- und der Ingersheimer Str., opfern müsste.

          1. Prinzipiell sind Straßenbahnen selbstverständlich immer und überall eine Gefahr. Wenn die Kunden, Mitarbeiter und Passanten jedoch auf dem Gehweg bleiben und die Straße nur bei grünem Ampellicht überqueren sind die Stadtbahnen weniger gefährlich als Kfz (PKW und LKW!), da die Stadtbahnen auf ihrem Gleis in der Fahrbahn bleiben und im Gegensatz zu vielen Kfz nicht auf den Gehweg fahren.
            Wie gefährlich Stadtbahnen neben einem Gehweg sind, können Sie in Stuttgart z.B. zwischen Erwin-Schöttle-Platz und Südheimer Platz oder zwischen Heidehofstr. und Payerstr. beobachten.
            Dass die rund 20 Parkplätze am Straßenrand zwischen Hemminger Str. und Ingersheimer Str. wegfallen müssten, haben Sie richtig erkannt. Wenn aber 20 Pendler vom Auto auf die Stadtbahn umsteigen, werden auch 20 Parkplätze weniger benötigt. Das dürfte bei der großen Parkplatzzahl im Gewerbegebiet also kein großes Problem werden.

    2. Je länger ich mich mit diesem Bauvorhaben beschäftige, desto mehr gefällt mir mein (?) Vorschlag das Gelände Schelmenäcker, also zwischen Fasanengarten und der B295, ins Auge zu fassen. Leider kenne ich hierfür die Besitzverhältnisse nicht. Das Gebiet gehört zwar auch zum Landschaftschutzgebiet, dies trifft jedoch auf alle anderen SSB-Vorschläge zu, welche noch übrig geblieben sind. Wissen sie mehr darüber ?

      Ich werde diese Variante der SSB unterbreiten.

      Danke für den sehr sachlichen Austausch der Argumente,
      heutzutage ist das leider nicht immer der Fall.

        1. @Tobias Hörnle

          Ja genau, “Vor der Hart” und “Schelmenäcker”.
          Meines Wissens gibt es dort “nur” Kleingartenanlagen, welche zu einem geringen Teil geopfert werden müssten, da das Depot selbst direkt an der B295 (östliche Seite) entstehen könnte.

  5. @GS

    “Ich werde diese Variante der SSB unterbreiten.”
    Ja bitte. Je mehr Vorschläge man der SSB unterbreitet umso besser.

    “Danke für den sehr sachlichen Austausch der Argumente,
    heutzutage ist das leider nicht immer der Fall.”
    Danke ebenso!

  6. Standort Motorstr. Süd

    Leider konnte ich im verlinkten Bericht nichts über “meinen” Vorschlag für einen neuen Standort des neuen SSB-Depot (Vor der Hart und Schelmenäcker) entdecken, ausser dem Hinweis: “Führung auf Niveau der B295 (Westseite): nicht näher untersucht, da favorisierte Betriebshofstandorte und S-Bahnhalt östlich liegen -> zusätzliche Brücke nötig.”

    Na ja, ein bisschen dünn ist das schon meines Erachtens.

    Zum jetzigen Favoriten “Motorstr. Süd” bleibt anzumerken, dass dabei wohl die Hemminger- und die Motorstr. frei von einer U-Bahn-Trasse bleiben. Dies begrüße ich ausdrücklich, eine neue U-Bahn-Haltestelle “S-Bahn-Station Weilimdorf” genügt meines Erachtens vollkommen, da bereits heute jeder westlich der Lotterbergstr. binnen 5 Minuten zu Fuß die S-Bahn-Station Weilimdorf erreichen kann. Mehr ÖPNV braucht es für das Gewerbegebiet Weilimdorf nicht, zumal es ja auch noch die Buslinie gibt. Möglicherweise wäre es in ferner Zukunft möglich zwischen den S-Bahn-Stationen Korntal und Weilimdorf einen weiter Halt, z.B. auf der Höhe von “LSU Schäberle” einzurichten, um den östlichen Teil des Gewerbegebietes noch besser anzubinden? Diesen Halt müsste man auch nur zu bestimmten Tageszeiten bedienen.

    Ich bin gespannt ob sich der Standort “Motorstr. Süd” samt der geplanten U-Bahn-Trasse durchsetzen lassen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.